Freitag, 28. Dezember 2012

A community of practice


„Not everything called a community is a community of practice. A neighborhood for instance, is often called a community, but is usually not a community of practice.” (Wenger, 2006)
Wenger zu Folge müssen drei Faktoren erfüllt werden, um von einer Community of Practice zu sprechen: the domain, the community and the practice. In weiter Folge soll hier kurz auf die drei Faktoren eingegangen werden. Bettoni spricht in diesen Zusammenhang von Wissensbereich (domain), Gemeinschaft (community) und Praxis (practice). (Liening & Mittelstädt, 2010)
„...the combination of these three elements that constitutes a community of practice.”  (Wenger, 2006)

The domain
„They value their collective competence and learn from each other…“  (Wenger, 2006)
In der Community kommt es zu einer klaren Abgrenzung zu anderen Gruppen und gemeinsame Kompetenzen definieren die Inhalte und Interessen der Gruppe. Neues Wissen, Erfahrungen und Kompetenzen werden in Zusammenhang mit bereits gemachtem Erfahrungswissen gebracht. Lernen spielt sich in authentischen Zusammenhängen ab, denn die Lernumgebungen sind nicht künstlich konstruiert.

The community
“...members engage in joint activities and discussions, help each other, and share information.”  (Wenger, 2006) Individuelle und kollektive Handlungen sind auf ein gemeinsames Ziel gerichtet. Der Lernprozess wird wesentlich durch die Kommunikation und Interaktion zwischen den Mitgliedern bestimmt.

The practice
„They develop a shared repertoire of resources: experiences, stories, tools...”  (Wenger, 2006)
Der Lernprozess in der Community ist bestimmt durch praktisches Handeln. Erfahrungen werden geteilt und der Austausch bzw. die Kommunikation sind wesentliche Merkmale einer Community of Practice.

Quelle: 
Blended Learning als Chance der Wissensvermittlung und Verbesserung 
kollaborativer Zusammenarbeit von LehrerInnen (Oliver Mittl)

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