Mittwoch, 31. Oktober 2012

Digitale Kompetenz – Gedanken und Möglichkeiten – Versuch eines persönlichen Zugangs



Digitale Kompetenz bedeutet lebenslanges Lernen bzw. das Einlassen auf eine Geschwindigkeit der Vernetzung und des Wissensaustausches, wie es klassische Face to Face Kommunikation nicht ermöglicht bzw. gefordert hat. Des Weiteren bedeutet digitale Kompetenz Arbeit und ständige Ausweitung des eigenen Wissenshorizontes – wobei gerade hier ein kritisches Hinterfragen jedes Einzelnen für die Zielsetzung subjektiver Lernstrategien und Lernziele wesentlich erscheint.

Visionen entwickeln:
Digitale Medien und Web 2.0 erweitert den klassischen Zugang zu Wissen und Zusammenarbeit um eine weitere Dimension. Die klassische Wissensvermittlung „face to face“ wird durch den Einsatz digitaler Medien,  in Verbindung mit einer gesteigerten digitaler Kompetenz erweitert. Speziell die Änderung der Rolle des Wissensvermittlers hin zur Rolle des Lern –und Prozessbegleiters erfordert eine gesteigerte digitale Kompetenz zur Erweiterung eingefahrener Sicht –und Denkweisen. Visionen ganzheitlicher Denkweisen und kollaborativer Zusammenarbeit werden durch digitale Medien nicht nur unterstützt, sondern geradezu initiiert.

Vernetztes Denken:
Vernetztes Denken und Handeln durch digitale Kompetenz, ermöglicht den Austausch von Wissen und Erfahrungen zur Erweiterung der eigenen Denkstrukturen auf mehrdimensionaler Ebene. Sichtweisen werden geändert und bieten den Zugang zu neuen Standpunkten und Meinungen.

Kooperation und Kollaboration/ im Team arbeiten:
Digitale Kompetenz stellt die Voraussetzung zur kollaborativen Arbeit bzw. zur Entwicklung gemeinsamer Projekte dar. Unterschiedliche Vernetzungsplattformen ermöglichen eine selbständige und zeitunabhängige Struktur im Bereich Teamarbeit bzw. Projektplanung. Das Teilen von Wissen überwindet Organisationsstrukturen und Grenzen – der virtuelle Raum als Konferenzzimmer der Gegenwart wird immer mehr zu einer weiteren Dimension für Organisationsentwicklung.

Kommunikation:
Der Kommunikationsprozess verlagert sich auf Augenhöhe und überwindet die zeitliche Dimension. Chatfunktion und Onlineräume eröffnen die Vernetzung und Zusammenarbeit von unterschiedlichen Systemen und Organisationen – unabhängig von Zeit und Ort.

Wertschätzenden Haltung:
Gerade im Umgang mit digitalen Medien und virtuellen Räumen ist das Bewusstmachen eines wertschätzenden Umgangs mit dem Gegenüber wesentlich. Neben der digitalen Kompetenz und technischen Fertigkeiten, spielt besonders der kritische Umgang mit Sprache und der eigenen Ausdrucksweisen eine tragende Rolle im virtuellen Raum. Vermeintlicher freundschaftlicher Umgang und das Gelingen von Zusammenarbeit mit anderen, setzt Kommunikation auf Augenhöhe voraus. Dennoch und gerade deswegen stellt die Vermittlung einer angemessenen „Netiquette“ eine wesentliche Säule für das Gelingen von Kommunikation und Wissensaustausch in digitalen Räumen dar.

Teamarbeit:
Den digitalen Raum ermöglicht Teamarbeit und Vernetzung auf unterschiedlichsten Ebenen – diese Chancen erkennen und praktisch umsetzen können.

Handlungs – und Konfliktfähigkeit entwickeln:
Die Nutzung von digitaler Vernetzung und Kommunikation als Vorbereitung für reale Begegnungen und Diskussionen erkennen. Game based Learning und unterschiedliche Vernetzungstool bieten dabei einen virtuellen Raum für das Lösen unterschiedlichster Problemstellungen und fordern bzw. fördern dabei Handlungs-und Konfliktfähigkeit aller Beteiligten.

Lifeskills entwickeln
Neben technischen Fertigkeiten im Umgang mit digitalen Medien auch erworbene Handlungsmuster und Problemlösungsstrategien aus virtuellen Begegnungen bzw. Aufgabenstellungen erfolgreich in reale Handlungsabläufe übernehmen können. 

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