Montag, 19. November 2012

Hypermediale Lernsysteme - Gedanken zu Swertz


„…Medium, Inhalte und didaktische Methode aufeinander abgestimmt werden müssen…“ (Swertz, 2004, S. 4) Hier sehe ich Parallelen zum klassischen Präsenzunterricht, denn auch hier müssen in der Vorbereitung der Unterrichtseinheit klare Entscheidungen getroffen werden, und alle Inhalte, Medien, Methoden und Ziele aufeinander abstimmen sein.

Ein wesentlicher Unterschied liegt aber im selbstgesteuertem Ansatz des E-Learnings – der Lernende entscheidet selbst wann, wo und wie er oder sie lernt.
„Dass Medien unverzichtbarer Bestandteil von Lernprozessen sind gilt allgemein und ist kein besonderes Merkmal von vernetzter Computertechnologie. Das Besondere an vernetzter Computertechnologie sind die Kommunikationsmöglichkeiten.“ (Swertz, 2004, S. 105)
Hier sehe ich eine weitere Möglichkeit einer Verbindung zum herkömmlichen Unterricht „Face to Face“, denn auch dort spielen sowohl die Medien, als auch die Kommunikation eine wesentliche Rolle der Beziehung: Lernende – Lehrende.

Auch in der Dekontextualisierung , welche aus drei Schritten besteht:

·         Thema wird formuliert
·         Wissenseinheiten werden erstellt
·          und Wissensarten werden mit unterschiedlichen Medien präsentiert.

Hier finde ich gewisse Parallelen zum Präsenzunterricht, denn auch dort werden Grobziele in Feinziele und Methodik unterteilt bzw. herunter gebrochen.
Für meine Begriffe ist die Kombination beider Ebenen: Online und Präsenz durch Blended Learning optimal zu kombinieren, denn damit deckt man auch die soziale Kompetenz der Lernenden, welche in Onlinephasen nur bedingt realisierbar ist, ab.

Swertz, C. (2004). Didaktisches Design. Bielefeld: Bertelsmann.

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